Beschluss des OLG Nürnberg AZ: 1 Ws 10/18 vom 19.03.2018 – Mario W. ist Nebenkläger gegen hohe BLKA Beamte.

22.03.2018 –      23. Verhandlungstag

  • Es ist der 1. Verhandlungstag als Nebenkläger
  • Wie lief der 23. Verhandlungstag?

Ein ranghoher bayerischer Lka Beamter sagt am 22.03.2018 im LKA Prozess vor dem Landgericht Nürnberg als Zeuge aus:

„Hätten sie unsere VP doch in Haft genommen“ (nach der Verhaftung mit den in Dänemark gestohlenen Baggern). So die wörtliche Aussage des Beamten.

Er meinte damit wohl: Wäre unsere VP doch gleich weggesperrt worden, dann hätte niemand manipulieren müssen und würden nicht 6 LKA Beamte als Angeklagte vor dem LG Nürnberg sitzen. Auf mehrmaligen Vorhalt, dass diese Fahrt nach Dänemark unbestritten ein Auftrag des LKA war und somit eine Inhaftierung Unrecht gewesen wäre, wiederholte dieser Beamte mehrmals:

Emotional betrachtet wäre es trotzdem besser gewesen…

Bedeutet: Recht oder Unrecht spielen keine Rolle ….es geht darum zu verschleiern, zu vertuschen und Schaden von den Kollegen fern zu halten.

Dem Nebenkläger ist nach diesen “emotionalen” Ausführungen des Zeugen der Kragen geplatzt, und er warf diesem Beamten vor, dass genau dieser Umgang mit Recht und Gesetz ihn 6 Jahre ins Gefängnis gebracht hatte und man ihn als paranoiden Spinner dastehen ließ. Auch betonte der Nebenkläger, nicht er habe jahrelang Akten manipuliert um von eventuellem Fehlverhalten abzulenken bzw. zu vertuschen versucht……das waren ausschliesslich seine Beamte beim LKA, denen er als Chef vorsteht.

Eine Pause im Prozess ist bis April 2018 gesetzt ……