Jetzt auch noch NRW es droht eine auch hier eine V-Mann-Affäre

Im Fall des im Juli 2000 verübten Bombenanschlags am Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn sind brisante Details bekannt geworden. Medienberichten zufolge arbeitete ein V-Mann des NRW-Verfassungsschutzes im Sommer 2000 als Wachmann für den Hauptverdächtigen Ralf S., der erst vor wenigen Tagen festgenommen worden war. Noch am Tag des Anschlags soll sich ein Mitarbeiter des Geheimdienstes mit dem V-Mann in Düsseldorf getroffen haben. Angeblich war die Spitzeltätigkeit des Mannes zu diesem Zeitpunkt aber schon längst vom Verfassungsschutz beendet worden.

Im Fall des im Juli 2000 verübten Bombenanschlags am Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn sind brisante Details bekannt geworden. Medienberichten zufolge arbeitete ein V-Mann des NRW-Verfassungsschutzes im Sommer 2000 als Wachmann für den Hauptverdächtigen Ralf S., der erst vor wenigen Tagen festgenommen worden war. Noch am Tag des Anschlags soll sich ein Mitarbeiter des Geheimdienstes mit dem V-Mann in Düsseldorf getroffen haben. Angeblich war die Spitzeltätigkeit des Mannes zu diesem Zeitpunkt aber schon längst vom Verfassungsschutz beendet worden.

Zwölf Jahre lang habe die Düsseldorfer Polizei, die in dem Fall ermittelte, nichts von diesen Kontakten erfahren, berichtet der „WDR“. Das NRW-Innenministerium wollte sich am Wochenende nicht zu der Entwicklung äußern. Die Linkspartei in NRW forderte am Sonntag die Offenlegung aller Unterlagen zum Wehrhahn-Anschlag. „Diese Geschichte stinkt zum Himmel“, meinte Parteisprecher Jasper Prigge. Der NSU-Untersuchungsausschuss in NRW wird sich am Freitag hinter verschlossenen Türen mit den Gerüchten um den V-Mann beschäftigen.

Kopierrecht liegt bei Westfalenpost gefunden am 13.02.2017