Über die Unverfrorenheit wie das LKA gefälscht hat

Über die Unverfrorenheit wie das LKA gefälscht hat 

Die Frage die der Bundesgerichtshof an das LG Würzburg zurückgegeben hat scheint geklärt:

„Ist das Messer was im Rahmen der Schleierfandung der Bayrischern Polizei 2011 bei Mario F. im Auto gefunden wurde nun eine Waffe oder nicht, scheint laut Aussage eines Sachverständigen heute vor dem LG WÜ nun geklärt zu sein „Es ist wohl keine Waffe und ist genaugenommen gleichzusetzen mit einem Taschenmesser, was zudem jeder mit sich führen darf“, so der Gutachter.

Mario F. s Anwalt Alexander Schmidtgall hat heute weitere 9 Beweisanträge verlesen. Alle 9 Anträge spiegeln die Unverfrorenheit des LKA wieder, vor allem wie es gefälscht hat.

Fahnder überraschen heute mit wichtigem Detail

Im V-Mann-Prozess vor dem Würzburger Landgericht haben am 07.12.2016 zwei Grenzpolizisten aus Waldsassen wie schon 2013 erneut als Zeugen ausgesagt. Sie konnten sich an viele Details nicht mehr erinnern „es ist ja schließlich auch schon 4 Jahre her“, so die Herren. Aber einen wichtigen Satz, den fügten die Beamten nun neu und beide gleichlautend ungefragt hinzu. „Ich hätte das dem Norbert sagen müssen“ soll Mario F. bei seiner Festnahme damals gesagt haben. Ein danach vernommener Beamter der Kripo Weiden sagte danach aus, alle drei Beamten seien heute aus Waldsassen in einem Wagen angereist und man habe sich auf der Fahrt, wie der Richter erfragte, über die seinerzeitige Festnahme und die Berichterstattung in der Presse unterhalten.

Diesen Satz, er hätte es seinem V-Mann Führer sagen sollen, daran konnte sich jedoch nur einer der beiden Beamten erinnern, so der Fahnder der Kripo Weiden über die Unterhaltung im Auto. Ausgesagt, dass der Satz so gefallen sei, hatten zuvor im Zeugenstand jedoch beide Beamte…

Für jeden Prozessbeobachter klar ersichtlich eine falsche Aussage des zweiten Grenzfahnders. Hat er dies aus falsch verstandener Loyalität zum LKA gemacht, um den V-Mann Führer zu entlasten? Jedem Polizeizeugen muss klar sein, dass ihre Aussagen und die Beteiligung des LKA in dem Fall Mario F. von der Verteidigung mit Argusaugen beobachtet werden.

Die Verhandlung wird am 22.12.2015 fortgesetzt.